Termine

„All Morgen ist ganz frisch und neu…“

Atem-Erfahrungen in der GruppeDen Tag beginnen mit Atem und Bewegung in der Gruppe.

Zum Herbstbeginn gibt es wieder 5 mal mittwochmorgens 90 Minuten Zeit für „Zu-sich-Kommen“ und „Weit- Werden“:
Zuwendung für den Körper und Aufmerksamkeit für die Atembewegung wecken die Lebensgeister und heben die Stimmung.

Wann: Mittwoch, 19. u. 26. September sowie 10., 17. u. 24. Oktober 2018, 9.30 bis 11.00 Uhr
Wo: Forum an der Blaulach, Henriettenweg 2, 72072 Tübingen (Französisches Viertel)
Kosten: 75,00 Euro
Mitzubringen: Bequeme Kleidung, warme Socken, eine Wolldecke
Anmeldung (bis spätestens 15. 9. 2018) bei Klaus Möller, E-Mail
Tel. 07071 709383 oder 01577 1347958

 

Atem ist Leben

Was ist und was kann Atemtherapie?
Eine Einführung mit Übungsbeispielen von Klaus Möller


Atem ist Leben - Es atmet in mir, solange ich lebe.
Obwohl ich eigentlich nichts tun muss, um zu atmen, kann ich etwas für mich tun, wenn ich auf den Atem achte.
Grundlegend für meine Atemtherapie ist das Spüren. Sich dem eigenen Körper zuwenden, sich auf Empfindung einlassen und sie benennen, bahnt den Weg nach innen. Nach innen gehen, um sich die Bewegung des Atems bewusst zu machen. Sich vergewissern, dass der Atem geschieht, von selbst.
So kann Vertrauen, Bereitschaft wachsen, um mich dem, was ist, zu stellen; ein Grund, zu mir zu stehen.
Sich in seiner Körperhaltung und Körperspannung wahrzunehmen öffnet spürbar Möglichkeiten, um sich an Störungen und Blockaden heranzutasten, die stets Ausdruck innerer Themen sind.
So ist meine Atmung ein Spiegel meines Befindens: So wie wir leben, so atmen wir - so wie wir atmen, so leben wir. Die Atmung bewusst erleben ist: Erfahrungen machen mit sich selbst – Das Üben mit dem Atem ist Körperarbeit und Seelenarbeit zugleich.

Wann: Mittwoch, 13. Juni, 19.00 bis 19.30 Uhr
Wo: ZIT Herrenberg, Benzstraße 32 71083 Herrenberg
Voranmeldung Telefon: 07032 915723

 

»Der erfahrbare Atem – Innen und Außen verbinden«
Atem- und Körperarbeit

Einzelarbeit»Und Gott der Herr machte den Menschen
aus einem Erdenkloß, und er blies ihm den
lebendigen Odem in seine Nase.
Und also ward der Mensch
eine lebendige Seele.«
(Genesis 2.7)


So wie ich bin – so atme ich. Jeder Atem ist anders.
Jeder Atem ist eigen. Das Üben am »erfahrbaren« oder zugelassenen Atem erforscht und respektiert diese persönliche Eigenheit.

Übungen in der Ruhe und in Bewegung, einzeln, zu zweit und in der Gruppe führen an diese Erfahrung heran.

Wenn Bewegung »aus dem Atem« kommt, wird sie als einfach, als ökonomisch und als wahrhaftig empfunden.
Sie bringt im Außen zum Ausdruck, was mich im Innen bewegt – und bringt mich in Kontakt mit mir selbst und den anderen.

Mit meinem Atem in Verbindung sein kann helfen, mich so zu zeigen wie ich bin.

Ort: Gemeindehaus Auf Schmiden (Balingen)
Leiter: Klaus Möller, Schauspiel- und Atemarbeit Tübingen
Gebühr: 15,00 Euro pro Kurs
Es entstehen keine Kosten, wenn an einzelnen Kursabenden nicht teilgenommen werden kann mit der Bitte um rechtzeitige Abmeldung.
Es besteht jederzeit die Möglichkeit, in den laufenden Kurs einzusteigen, sowie auch die Teilnahme zu beenden!
Termin: jeweils montags von 18.30 bis 20.00 Uhr, fortlaufend
Anmeldung: Klaus Möller, Telefon 07071 709383 oder E-Mail
Silvia Häfele, Telefon 07433 23539 oder E-Mail

 

„ALLES ZUVIEL UND NIE GENUG“

ALLES ZUVIEL UND NIE GENUG
oder: Wie die Erfahrung von Stärke beim Zulassen der Schwäche anfängt„oder: Wie die Erfahrung von Stärke beim Zulassen der Schwäche anfängt“

Der Kurs bietet die Gelegenheit, ein neues Erleben der Körperebenen, der Wahrnehmung von Gewicht und Druck, Anspannung und Wohlspannung, von Nachgiebigkeit und Kraft, Aufrichtung und Gleichgewicht, von Tragen und Getragensein zu erfahren.
Hintergrund ist die Tatsache, dass Überlastungs- und Überforderungs-Phasen im Alltagsleben oft unbewusst und unverarbeitet vom Körper übernommen werden, bis er Symptome ausbildet und so Aufmerksamkeit einfordert.
Die Körpererfahrung verknüpft sich unwillkürlich mit unserem Körpergedächtnis – d.h. im Aufspüren aktueller Körperspannungen, Blockaden und Festhaltungen erinnern wir uns an darunter liegende emotionale Zustände, die mehr oder weniger lange zurückliegen oder auch bis ins gegenwärtige Erleben hineinreichen.
Folgende Aspekte sind Teil des Seminars:

  • Üben der Körpersensibilisierung, um Empfindungsfähigkeit und Wahrnehmung für sich selbst und für andere zu schulen.
  • Übungen, die das Körpergedächtnis aktivieren: Nichtalltägliche elementare Haltungen und Bewegungs-Qualitäten.
  • Einfühlsamer und bewusster Kontakt mit Innen und Außen, mit den Körperflächen und Körperräumen.
  • Erfahren von Bewegung und Raum, Kontakt und Begegnung in der Gruppe, Zulassen der „Geschichten“, die der Körper zu erzählen hat.
Im Verlauf des Seminars sollen die Spielräume für den Umgang mit Anspannung und Druck, Belastung und Forderung flexibler und weiter werden.

Ort: Reutlinger TheaterPädagogikZentrum, Heppstr. 99, 72770 Reutlingen
Termin: SA 17. + SO 18. November 2018, SA 23. + SO 24. März 2019, jeweils SA 11-17 Uhr + SO 10-15 Uhr
Achtung: Das gleiche Seminar – nur zwei Terminangebote – nicht aufbauend!
Wer: offen für alle Interessierten – keine besonderen Vorkenntnisse notwendig
Wieviel: 120,- Euro / 100,- Euro (Mitglieder) pro Wochenende
Wieviele: min. 6 / max. 14 Teilnehmer*innen
Anmeldung und Information: TheaterPädagogikZentrum BW, Telefon 07121-21116, info@lag-theater-paedagogik.de

Die Leitung des Kurses hat Klaus Möller, Atempädagoge AFA®, freier Schauspieler und Regisseur. Er ist Supervisor im Reutlinger TheaterPädagogikZentrum sowie Gastdozent für Körperarbeit beim Institut für Theatertherapie in Berlin. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die atemtherapeutische Tätigkeit in der Hahnemann-Tagesklinik in Tübingen